Experience Space
Gruppenausstellung zum Thema Skulptur und Raum im Bereich Neue Medienmit
Aram Bartholl
Christa Sommerer & Laurent Mignonneau
John F. Simon
Lynn Hershman Leeson
LAb[au]
Marius Watz
Evan Roth
Nicole Nickel

Eröffnung der neuen Räume: Sa. 17. September, 19 - 22 Uhr
Programm:
19:30 Uhr Eröffnung durch Wolf Lieser
20:00 Uhr Performance Nicole Nickel, Visual + Marco Brosolo, Music
20:30 Uhr Marco Brosolo, AST + Gesang, Digital Campfire Songs
19:30 Uhr Eröffnung durch Wolf Lieser
20:00 Uhr Performance Nicole Nickel, Visual + Marco Brosolo, Music
20:30 Uhr Marco Brosolo, AST + Gesang, Digital Campfire Songs
Zusatzprogramm:
Freitag, den 16. September, 19 - 22 Uhr
Speedshow in einem Internetcafe in Berlin:
Internet & Telecafé
Köpenicker Str. 79
10179 Berlin
kuratiert von Aram Bartholl
Sponsored by [DAM]Berlin
Ausstellung: 20. September - 12. November
Freitag, den 16. September, 19 - 22 Uhr
Speedshow in einem Internetcafe in Berlin:
Internet & Telecafé
Köpenicker Str. 79
10179 Berlin
kuratiert von Aram Bartholl
Sponsored by [DAM]Berlin
Ausstellung: 20. September - 12. November
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Experience Space ist die erste Ausstellung der Galerie [DAM]Berlin in den neuen
Räumlichkeiten im Innenhof der Neuen-Jakob-Str. 6/7 zwischen Berlin
Mitte und Kreuzberg. Der Ausstellungstitel bezieht sich sowohl auf das
Kennenlernen der neuen Räume - die Galerie hat sich vergrößert, die
Räumen liegen in einem Loft – als auch auf die thematische Ausrichtung
der Eröffnungsausstellung.
Die Gruppenausstellung, die vorwiegend von Künstlern der Galerie bespielt wird, setzt sich mit den verschiedenen Aspekten von Raum auseinander. Gezeigt werden Arbeiten im skulpturalen Kontext, Installationen, aber auch Werke, die sich inhaltlich auf den Raum beziehen. Der virtuelle Raum spielt dabei eine untergeordnete Rolle - nur die Arbeit von John F. Simon setzt sich mit der Unvereinbarkeit von Virtualität und Realität ironisch auseinander -, sondern es geht primär um den realen Raum, öffentlich oder privat, und um die Auseinandersetzung mit Architektur.
Lynn Hershman Leeson erforscht in ihrer Arbeit Homefront, bestehend aus einem Spielzeughaus und zwei Videoprojektion, die Dynamik menschlicher Beziehungen in einem abgeschlossenen privaten Raum und inszeniert eine Szene häuslicher Aggression hinter den verschlossenen Fenstern einer idyllischen Fassade. Ein Blick durch die Fenster des Miniaturhauses gibt eine eskalierende Szene dieser Paarbeziehung wieder, der andere Teil der Arbeit zeigt das Paar während einer anschließenden Sitzung bei einem Therapeuten. Lynn Hershman Leeson (* 1941, USA) gehört seit den 70-Jahren zu den wichtigsten Künstlerinnen im Bereich Medienkunst und wurde 2010 mit dem [ddaa] für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. In ihren Arbeiten setzt sie neueste Technologien ein, um die sich in der Gesellschaft verändernden Vorstellungen von Identität und Erinnerung aufzuzeigen. Konsequent widmet sie sich Themen, die im Zusammenhang mit Konsum, Privatsphäre, Überwachung und den Prozessen stehen, aus denen persönliche Macht erwächst.
Christa Sommerer (*1964, Österreich) und Laurent Mignonneau (*1967, Frankreich) führen in ihrer interaktiven Skulptur Magic Eye - Dissolving Borders die Erwartungshaltung konventioneller Kommunikation und üblicher Interaktion ad absurdum. Alte Radios aus den 50er-Jahren wurden umgebaut und mit Sensor-Technologie versehen. Die Laute, die diesen Radios entweichen, wenn sich ihnen ein Betrachter nähert, sind menschliche Laute wie Gurgeln, Schnarchen, Rülpsen und Pupsen sowie private und peinliche Laute, die wir in der Öffentlichkeit unterdrücken. Christa Sommerer und Laurent Mignonneaus interaktive Arbeiten haben bereits früh durch ihre hohe Komplexität und ihre ungewöhnlichen, innovativen Interfaces Geschichte geschrieben. In ihrer Kunst entwickeln sie natürliche und intuitive Schnittstellen und setzen häufig wissenschaftliche Prinzipien ein, etwa künstliches Leben, Komplexität und generative Systeme.
John F. Simon (*1963, USA) spielt in seiner Arbeit Grasp mit der suggerierten Dreidimensionalität im virtuellen Raum, in dem er Software und Video vermischt und eine Hand vergebens nach einem virtuellen Objekt greifen lässt. John F. Simon Jr. erforscht automatisierte Vorgänge und Systeme. Seine täglichen Handzeichnungen, in denen er seit 11 Jahren anhand von improvisiertem Zeichnen und rationales Schreiben verschiedene Schichten des Denkens untersucht (die Zeichnung sind auf www.iclock.com zu finden), bilden die Basis für seine späteren Werke. Dabei nutzt Simon die Eigenschaften der digitalen Medien, um die Prinzipien Form, Komposition und Farbe in neuer Weise umzusetzen. In seinen Arbeiten ergänzt er Software mit skulpturalen, farbigen Elementen aus Holz oder Kunststoff.
Aram Bartholls Random Screen erscheint wie eine digitale Skulptur aus großpixeligen Quadraten, ist aber eine Lichtinstallation auf der Basis von Teelichtern: ein Bildschirm, der nicht steuerbar ist und vollkommen ohne Elektrizität auskommt. Die Arbeit ist Teil einer Reihe von Low-Tech-Screen-Projekten, die ursprünglich von der Medienfassade Blinkenlights des Chaos Computer Clubs Berlin CCC inspiriert wurden. Jeder einzelner Pixel von Random Screen ist eine eigenständige Einheit. Kernbestandteile sind eine Projektionsfolie, eine modifizierte Bierdose und ein Teelicht. Aram Bartholl (*1972, Bremen) fasst seine Arbeiten mit der Aussage "Netzdatenwelt versus Alltagslebensraum" zusammen. Das Spannungsverhältnis von öffentlich und privat, online und offline, von Technologieverliebtheit und Alltagsleben ist Kern seines Schaffens. In Form von Interventionen und Installationen vorwiegend im öffentlichen Raum untersucht er das Zusammentreffen von Realität und digitaler Welt.
Graffiti und Code sind die Hauptbestandteile der Arbeiten von Evan Roth (*1978, USA). Immer wieder beschäftigt er sich mit Graffiti-Tags, den "Signaturen" der oft anonymen Sprayer. Dabei interessiert ihn neben dem Schriftzug vor allem die Gestik des Sprayers beim Schreiben, eine oft wütende, furoise Bewegung. Genau diese Bewegung ist es, die Evan Roth immer wieder fasziniert, die er umsetzt in dreidimensionale Darstellungen als Skulpturen oder als interaktive Lichtinstallation auf einer Fassade, um dem Schwung der Gestik gerecht zu werden. Gegenüber der französischen Zeitung Liberation beschreibt er seine Motivation: Er hofft, dass er den Tag erneuern kann, indem er unerwartete Formate entwirft, so dass "die Menschen die Schönheit dieser Kalligrafien mit einem neuen Auge schätzen lernen können." Aus der Illegalität in den Kunstkontext: Mit der Skulptur GraffitiAnalysis setzt er Graffitischriftzüge aus dem öffentlichen Raum in fragile, skulpturale Gebilde um, deren Schattenspiel wiederum den Graffitischriftzug an die Wand wirft.
Nicole Nickel (*1968, Freudenstadt) zeigt eine Auswahl an neuen Arbeiten, die Fragmente von Außen- und Innenräumen zu dreidimensionalen Objekten und Collagen zusammenfügen. Seit dem Abschluss ihres Malereistudium beschäftigt sie sich intensiv mit Perspektive und Räumlichkeit. Sie kombiniert handgefertige Flächen aus Folien und Lacken mit am Computer erstellten Strukturen zu Illusionen erbauter Architektur, die den Betrachter durch ein raffiniertes Spiel mit Perspektiven und eine ausgeprägte Farbigkeit in ihren Bann ziehen. Ihre Kompositionen, die in Form und Farbe an Frank Stella erinnern, haben jedoch einen konkreteren Inhalt, den von Menschen konstruierten Raum. Waren ihre bisherigen Architektursegmente nur zweidimensional als Bilder ausgeführt, geht Nicole Nickel nun auch den letzen konsequenten Schritt, indem sie die Arbeiten als Raumobjekte aus mehreren Schichten zusammensetzt.
Die Künstlergruppe LAb[au] (gegründet 1997, Brüssel) zeigt eine neue Version der generativen Plexiglaskonsole - Particle Springs - und die sound-basierte Skulptur ParticleSynthesis. Die Arbeit integriert generative Software, Klang und Licht zu einer Skulptur, die man von außen als solche betrachten kann, lädt aber ebenfalls ein zum Betreten des hexagonalen Rings, so dass man die Arbeit als Raum-Klang-Erfahrung wahrnehmen kann. "All sound is an integration of grains, of elementary sonic particles, of sonic quanta." (Iannis Xenakis, 1971) - angelehnt an den zeitgenössischen Komponisten Xenakis, der einen Klang in kleinste Partikel zerlegte, dann wieder neu zusammenfügte (granular synthesis) und mit der Dimension des Raumes kombinierte, vereint die Arbeit von LAb[au] einen Klangteppich gemäß der Granular Synthesis mit in Echtzeit generierten, visuellen 3D-Partikeln. LAb[au] vereint Kunst und Forschung und realisiert unter anderem große Projekte im öffentlichen Raum.
Marius Watz (*1973, Norwegen) setzt digitale Prozesse und selbstgeschriebene Algorithmen ein, um Arbeiten in verschiedenen Medien wie Film, Bild und Skulptur mit semi-autonomen Software-Systemen zu erzeugen. Die daraus resultierenden abstrakten Arbeiten mit ihrer klaren Geometrie und leuchtenden Farben sind visuell und konzeptionell überzeugend. Die in der Ausstellung gezeigte Bildschirmarbeit Exploder ist eine Studie zu der Rauminstallation, die Watz u. a. Anfang diesen Jahres in seiner Solo-Show Extrusion im ROM for Kunst og Arkitektur in Oslo als großformatiges getaptes Wandbild gezeigt hat.
Die Gruppenausstellung, die vorwiegend von Künstlern der Galerie bespielt wird, setzt sich mit den verschiedenen Aspekten von Raum auseinander. Gezeigt werden Arbeiten im skulpturalen Kontext, Installationen, aber auch Werke, die sich inhaltlich auf den Raum beziehen. Der virtuelle Raum spielt dabei eine untergeordnete Rolle - nur die Arbeit von John F. Simon setzt sich mit der Unvereinbarkeit von Virtualität und Realität ironisch auseinander -, sondern es geht primär um den realen Raum, öffentlich oder privat, und um die Auseinandersetzung mit Architektur.
Lynn Hershman Leeson erforscht in ihrer Arbeit Homefront, bestehend aus einem Spielzeughaus und zwei Videoprojektion, die Dynamik menschlicher Beziehungen in einem abgeschlossenen privaten Raum und inszeniert eine Szene häuslicher Aggression hinter den verschlossenen Fenstern einer idyllischen Fassade. Ein Blick durch die Fenster des Miniaturhauses gibt eine eskalierende Szene dieser Paarbeziehung wieder, der andere Teil der Arbeit zeigt das Paar während einer anschließenden Sitzung bei einem Therapeuten. Lynn Hershman Leeson (* 1941, USA) gehört seit den 70-Jahren zu den wichtigsten Künstlerinnen im Bereich Medienkunst und wurde 2010 mit dem [ddaa] für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. In ihren Arbeiten setzt sie neueste Technologien ein, um die sich in der Gesellschaft verändernden Vorstellungen von Identität und Erinnerung aufzuzeigen. Konsequent widmet sie sich Themen, die im Zusammenhang mit Konsum, Privatsphäre, Überwachung und den Prozessen stehen, aus denen persönliche Macht erwächst.
Christa Sommerer (*1964, Österreich) und Laurent Mignonneau (*1967, Frankreich) führen in ihrer interaktiven Skulptur Magic Eye - Dissolving Borders die Erwartungshaltung konventioneller Kommunikation und üblicher Interaktion ad absurdum. Alte Radios aus den 50er-Jahren wurden umgebaut und mit Sensor-Technologie versehen. Die Laute, die diesen Radios entweichen, wenn sich ihnen ein Betrachter nähert, sind menschliche Laute wie Gurgeln, Schnarchen, Rülpsen und Pupsen sowie private und peinliche Laute, die wir in der Öffentlichkeit unterdrücken. Christa Sommerer und Laurent Mignonneaus interaktive Arbeiten haben bereits früh durch ihre hohe Komplexität und ihre ungewöhnlichen, innovativen Interfaces Geschichte geschrieben. In ihrer Kunst entwickeln sie natürliche und intuitive Schnittstellen und setzen häufig wissenschaftliche Prinzipien ein, etwa künstliches Leben, Komplexität und generative Systeme.
John F. Simon (*1963, USA) spielt in seiner Arbeit Grasp mit der suggerierten Dreidimensionalität im virtuellen Raum, in dem er Software und Video vermischt und eine Hand vergebens nach einem virtuellen Objekt greifen lässt. John F. Simon Jr. erforscht automatisierte Vorgänge und Systeme. Seine täglichen Handzeichnungen, in denen er seit 11 Jahren anhand von improvisiertem Zeichnen und rationales Schreiben verschiedene Schichten des Denkens untersucht (die Zeichnung sind auf www.iclock.com zu finden), bilden die Basis für seine späteren Werke. Dabei nutzt Simon die Eigenschaften der digitalen Medien, um die Prinzipien Form, Komposition und Farbe in neuer Weise umzusetzen. In seinen Arbeiten ergänzt er Software mit skulpturalen, farbigen Elementen aus Holz oder Kunststoff.
Aram Bartholls Random Screen erscheint wie eine digitale Skulptur aus großpixeligen Quadraten, ist aber eine Lichtinstallation auf der Basis von Teelichtern: ein Bildschirm, der nicht steuerbar ist und vollkommen ohne Elektrizität auskommt. Die Arbeit ist Teil einer Reihe von Low-Tech-Screen-Projekten, die ursprünglich von der Medienfassade Blinkenlights des Chaos Computer Clubs Berlin CCC inspiriert wurden. Jeder einzelner Pixel von Random Screen ist eine eigenständige Einheit. Kernbestandteile sind eine Projektionsfolie, eine modifizierte Bierdose und ein Teelicht. Aram Bartholl (*1972, Bremen) fasst seine Arbeiten mit der Aussage "Netzdatenwelt versus Alltagslebensraum" zusammen. Das Spannungsverhältnis von öffentlich und privat, online und offline, von Technologieverliebtheit und Alltagsleben ist Kern seines Schaffens. In Form von Interventionen und Installationen vorwiegend im öffentlichen Raum untersucht er das Zusammentreffen von Realität und digitaler Welt.
Graffiti und Code sind die Hauptbestandteile der Arbeiten von Evan Roth (*1978, USA). Immer wieder beschäftigt er sich mit Graffiti-Tags, den "Signaturen" der oft anonymen Sprayer. Dabei interessiert ihn neben dem Schriftzug vor allem die Gestik des Sprayers beim Schreiben, eine oft wütende, furoise Bewegung. Genau diese Bewegung ist es, die Evan Roth immer wieder fasziniert, die er umsetzt in dreidimensionale Darstellungen als Skulpturen oder als interaktive Lichtinstallation auf einer Fassade, um dem Schwung der Gestik gerecht zu werden. Gegenüber der französischen Zeitung Liberation beschreibt er seine Motivation: Er hofft, dass er den Tag erneuern kann, indem er unerwartete Formate entwirft, so dass "die Menschen die Schönheit dieser Kalligrafien mit einem neuen Auge schätzen lernen können." Aus der Illegalität in den Kunstkontext: Mit der Skulptur GraffitiAnalysis setzt er Graffitischriftzüge aus dem öffentlichen Raum in fragile, skulpturale Gebilde um, deren Schattenspiel wiederum den Graffitischriftzug an die Wand wirft.
Nicole Nickel (*1968, Freudenstadt) zeigt eine Auswahl an neuen Arbeiten, die Fragmente von Außen- und Innenräumen zu dreidimensionalen Objekten und Collagen zusammenfügen. Seit dem Abschluss ihres Malereistudium beschäftigt sie sich intensiv mit Perspektive und Räumlichkeit. Sie kombiniert handgefertige Flächen aus Folien und Lacken mit am Computer erstellten Strukturen zu Illusionen erbauter Architektur, die den Betrachter durch ein raffiniertes Spiel mit Perspektiven und eine ausgeprägte Farbigkeit in ihren Bann ziehen. Ihre Kompositionen, die in Form und Farbe an Frank Stella erinnern, haben jedoch einen konkreteren Inhalt, den von Menschen konstruierten Raum. Waren ihre bisherigen Architektursegmente nur zweidimensional als Bilder ausgeführt, geht Nicole Nickel nun auch den letzen konsequenten Schritt, indem sie die Arbeiten als Raumobjekte aus mehreren Schichten zusammensetzt.
Die Künstlergruppe LAb[au] (gegründet 1997, Brüssel) zeigt eine neue Version der generativen Plexiglaskonsole - Particle Springs - und die sound-basierte Skulptur ParticleSynthesis. Die Arbeit integriert generative Software, Klang und Licht zu einer Skulptur, die man von außen als solche betrachten kann, lädt aber ebenfalls ein zum Betreten des hexagonalen Rings, so dass man die Arbeit als Raum-Klang-Erfahrung wahrnehmen kann. "All sound is an integration of grains, of elementary sonic particles, of sonic quanta." (Iannis Xenakis, 1971) - angelehnt an den zeitgenössischen Komponisten Xenakis, der einen Klang in kleinste Partikel zerlegte, dann wieder neu zusammenfügte (granular synthesis) und mit der Dimension des Raumes kombinierte, vereint die Arbeit von LAb[au] einen Klangteppich gemäß der Granular Synthesis mit in Echtzeit generierten, visuellen 3D-Partikeln. LAb[au] vereint Kunst und Forschung und realisiert unter anderem große Projekte im öffentlichen Raum.
Marius Watz (*1973, Norwegen) setzt digitale Prozesse und selbstgeschriebene Algorithmen ein, um Arbeiten in verschiedenen Medien wie Film, Bild und Skulptur mit semi-autonomen Software-Systemen zu erzeugen. Die daraus resultierenden abstrakten Arbeiten mit ihrer klaren Geometrie und leuchtenden Farben sind visuell und konzeptionell überzeugend. Die in der Ausstellung gezeigte Bildschirmarbeit Exploder ist eine Studie zu der Rauminstallation, die Watz u. a. Anfang diesen Jahres in seiner Solo-Show Extrusion im ROM for Kunst og Arkitektur in Oslo als großformatiges getaptes Wandbild gezeigt hat.