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Als Künstler verwendet Marius Watz generative Systeme, um visuelle Formen als Standbilder oder Animationen zu erstellen. Seine Handschrift verdankt er einer hedonistischen Zeichensetzung, die durch farbenfrohe, organische Formen ihre maximierte Aussagekraft erhält. Die meisten seiner Arbeiten basieren auf einer Software, deren Form sich durch ihre maschinelle Zeichnung ergibt. Die daraus resultierenden Arbeiten reichen von großformatigen Projektionen bis hin zu plastisch visuellen Systemen. Bereits im Alter von 11 Jahren fängt er an, sich intensiv mit dem Computer zu beschäftigen. Mit 20 wechselt er von der Informatik zum Grafikdesign und arbeitet, neben seiner eigenen künstlerischen Tätigkeit, längere Zeit als Grafikdesigner. Er schreibt zu dieser Zeit für Raves Programme in 2D und 3D, die organische Formen hervorrufen. Zwischen 2000 und 2002 leitet er die Agentur Products of Play gemeinsam mit Erik Johan Wørse Eriksen, entscheidet sich jedoch die Priorität ausschließlich auf seine künstlerische Arbeit zu legen. Seine Arbeit Drawing Machine 1-12 aus 2003 wurde für 2 Jahre auf der Homepage des Norwegian Government and Ministries of State gezeigt. 2005 gründet Watz die Plattform generator.x, die sich mit generativer Kunst und Design auseinandersetzt. Mittlerweile erschließt die Plattform auch eine Konferenz, einen Blog, eine Wanderausstellung und eine Konzerttour. Im selben Jahr erhält er auf der Ars Electronica in Linz eine lobende Erwähnung für sein Werk Universal Digest Machine. Watz hält Vorträge und Vorlesungen an der Oslo School of Architecture und an der Nationalen Akademie der Künste in Oslo. Er lebt und arbeitet in Oslo und New York. |
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