JAMES FAURE WALKER

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Seit 1988 hat James Faure Walker Computergrafik in seine Malerei einbezogen. Er arbeitet sowohl mit physischen als auch digitalen Farben und spielt mit dem Kontrast der beiden. Neben seiner bildnerischen Arbeit hat er viel zum Thema geschrieben und sich um ein Verständniss der digitale Kunst als Erweiterung der Malerei bemüht.
"Teil meiner Arbeit als Maler ist es, zu verinnerlichen, was ich um mich sehe, zu beobachten und zu verstehen, ohne ein bestimmtes Ziel zu verfolgen. Auf diese Weise mache ich Photos, zeichne aber auch viel – speichere Bilder für den zukünftigen Gebrauch. Der Großteil meiner ‘Zeichnungen’ sind ‘abstrakt’. Manche sind aus digitalen Farben, andere mit Wasser- und Ölfarbe gemacht. Zwischen beiden Arten hin und her zu wechseln zwingt mich aufmerksam zu bleiben, wenn ich meine Gemälde produziere. Ich habe vor zwanzig Jahren damit begonnen den Computer zu gebrauchen, die Geschichte, die beschreibt wie ich dazu kam das Digitale und Malerische miteinander zu verknüpfen, ist in meinem Buch ‘Painting the Digital River: How an Artist Learned to Love the Computer’ enthalten.
Ein anderer Bestandteil meiner Arbeit ist, was ich „Visuelles Engineering“ nenne: ein Bild herzustellen, dass sich selbst so wirksam wie möglich projeziert. Wir mögen von elektronischen Bildern, flackernden Bildschirmen, Videos auf iPods und so weiter umgeben sein und sie mögen denken, dass es ein Fehler ist sich auf das nicht-elektronische Bild d.h. das Gemälde zu konzentrieren. Vielleicht ist es einer. Aber digitale Technologie in der Malerei einzusetzen, sie aber unsichtbar und zu einem nahtlos übergehenden Teil des „malens und beobachten“ zu machen, kann den Betrachter überraschen. Als ich im Oktober 2007 ein grosses Gemälde auf dem Trafalgar Square in London gezeigt habe, hat niemand erwähnt, dass es ‘digital’ ist."
[James Faure Walker]